Exhibition | Artists Unlimited Galerie
Wo die Nacht nicht tiefer kann
Barbara Collé
Christine Gensheimer
Uta Neumann
Lars Rosenbohm
30.10.26 – 1.11.26

Wo die Nacht nicht tiefer kann
In verschiedenen Kulturen gibt es die Vorstellung eines Moments in der Nacht, in dem die Dunkelheit ihren tiefsten Punkt erreicht. Zwischen drei und fünf Uhr morgens scheint die Nacht nicht weiter reichen zu können: nicht tiefer, nicht stiller, nicht dunkler.
Ein Tier, das stark mit dieser Stunde verbunden ist, ist der Wolf. Während der Mensch schläft, bewegt er sich frei durch die Dunkelheit. In irischen und nordeuropäischen Mythen erscheint der Wolf häufig als ein Wesen, das zwischen Welten wechseln kann.
Diese Stunde steht daher symbolisch für einen Moment, in dem die Trennung zwischen unserer Realität und einer anderen Welt vorübergehend weniger fest erscheint.
Die Künstlerinnen Barbara Collé (Amsterdam), Christine Gensheimer (Bielefeld), Uta Neumann (Berlin) und Lars Rosenbohm (Bielefeld) setzen sich in assoziativer Weise mit unterschiedlichen Aspekten dieser Thematik auseinander. Ihre Fotografien, Texte, Zeichnungen, Malereien und Objekte bilden dabei in spielerisch experimenteller Form Berührungspunkte und korrespondieren miteinander.
- Freitag, 30. Oktober, 19 Uhr – Eröffnung
- Samstag, 31.10., 14 – 19 Uhr
- Samstag, 31.10., 17.15 Uhr – Vortrag: Zeig mir die tiefste Dunkelheit, zeig mir das schwärzeste Schwarz – Die Farbforscherin Barbara Collé erkundet mit den Teilnehmenden Assoziationen, die sich mit der tiefsten Dunkelheit in Kunst, Literatur, Mythologie und Wissenschaft verbinden.
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Sonntag, 1.11., 14 – 17 Uhr mit Kaffee und Kuchen.
(Die Künstlerinnen sind anwesend)
Artists Unlimited Galerie
Viktoriastraße 24
33602 Bielefeld
