Einladung zum Vortrag
Samstag, 31. Oktober, 17.15 Uhr
(Sonnenuntergang: 16.59 Uhr Ortszeit)
Artist Unlimited, Bielefeld
Entdecke mit der Farbforscherin Barbara Collé die Nacht durch Kunst, Literatur und Mythen.
Der Vortrag findet an der Schwelle zu Samhain in der Abenddämmerung statt und ist Teil der Ausstellung Wo die Nacht nicht tiefer kann.
Was ist die tiefste Dunkelheit, was das schwärzeste Schwarz? Welches Schwarz kommt der tiefsten, undurchdringlichsten Dunkelheit am nächsten? Und ist diese furchtlose Dunkelheit eine Präsenz oder vielmehr eine Abwesenheit? Dunkelheit kann alles und nichts sein, und sie existiert zugleich trotz, dank und neben dem Licht.
Es gibt unzählige Schattierungen von Schwarz – natürliche ebenso wie synthetisch hergestellte Pigmente. Jedes Schwarz besitzt seine eigene Dichte, seinen eigenen Glanz und seine eigene Herkunft. In zahlreichen Märchen und Mythen spielt die Dunkelheit eine bedeutende Rolle – sei es symbolisch oder ganz konkret. Sie ist Ursprung und Fluchtpunkt zugleich.
In diesem Vortrag erkundet die Farbforscherin Barbara Collé die Assoziationen, die sich mit der tiefsten Dunkelheit verbinden, in Kunst, Literatur, Mythologie und Wissenschaft. Dabei geht es unter anderem um Nachtblüher, Eigengrau, die Rückseite des Mondes, Vantablack, Kontraste, die Unterwelt, Geister und reine Hoffnung.

1. Umfangreiche Bildstudie aus der Bibliothek des KuBa Kulturbahnhofs mit Assoziationen rund um die Nacht, die Finsternis und die Dunkelheit.
Schungit
Graphit
Knochenschwarz
Marsschwarz
Rußschwarz
Vantablack
Magnetit
Chromit
Pyrolusit
Obsidian
Elfenbeinschwarz
Eigengrau
2. Me at work.

